Segwaytour Nürnberg

Tour Altstadt Süd
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  • Zum „Einrollen“ drehen wir zunächst einmal ein paar Runden auf der Hinteren Insel Schütt vor dem Steg zum Cinecitta.
  • Noch bleiben wir auf der Insel Schütt, die ehemals durch Ablagerung von Geröll und Sand der beiden sie umfließenden Pegnitzarme „aufgeschüttet“ wurde und rollen zum Tratzenzwinger. Hier fließt die Pegnitz in die Stadt. Hölzerne Wehrgatter verhinderten zur reichsstädtischen Zeit den ungehinderten Zugang von ungebetenen Gästen in die Stadt. Außerdem wurde der Zugang im Kriegsfall durch die halbrunde Streichwehr (Kasematte) erschwert. Beide Türme wurden zusätzlich mit Geschützen bestückt.
  • Weiter gehts zu den Handwerkerhäusern in der Kühnertsgasse. Selbst für Nürnberger ist diese Gasse mit ihren Jahrhunderte alten Handwerkerhäusern ein unbekannter Winkel. Sie stehen als Zeugnis spätmittelalterlicher Bebauung in dieser ehemaligen Stadtrandlage in einem unübersehbaren Kontrast zur umgebenden City-Architektur.
  • Wir rollen innerhalb der Stadtmauer zum Frauentor. Wohin führte im Mittelalter der Fernhandels-weg aus diesem Tor, einem der fünf Haupttore der Stadt. Was ist eine Barbakane? Nürnberg ist voller Geheimnisse.
  • Frauentormauer
    Auf der Fahrt zum nächsten Stopp rollen wir weiter am größten, weltkulturerbeverdächtigen, Baudenkmal Nürnbergs, der Stadtmauer, entlang. Hier lässt sich einzigartig die Vielfalt der Wehrtürme erkennen.
  • Straße der Menschenrechte/Germanisches Nationalmuseum
    Wir tauchen in die Jetztzeit ein. Nürnberg, Stadt der Menschenrechte. Die Straße der Menschenrechte ist sowohl eine Anklage gegen die Verbrechen der Nationalsozialisten, als auch eine Steingewordene Mahnung die auch heute noch in vielen Bereichen und Staaten massiv verletzt werden.
  • Pfeiffergasse/Kulturscheune
    Vor gar nicht langer Zeit, galt dieser Bereich, als heruntergekommenes, abbruchreifes Gebiet. Erst durch die Altstadtfreunde wurde es wieder zum Zeugnis spätmittelalterlichen Wohn- und Arbeitskultur.
  • Der Jakobsplatz
    Auf diesem Platz ist Kopfkino gefordert: Wir befinden uns im 13. Jahrhundert. Männer in weißen Umhängen begegnen uns. Wir befinden uns auf dem Gebiet des Deutschherrenordens. So weit wir schauen , gehörte der Gebäudekomplex dem Deutschen Ritterorden. Hier befand sich auch das erste Spital der Stadt, noch vor dem Hl.-Geist-Spital.
  • Unser nächster Stopp, die Schlehen-/Mostgasse, war das Viertel der armen Leute oder Neuzugezogenen. Im 18. Jahrhundert lebten hier fast ausschließlich Kammmacher, Gürtler, Schellenmacher und Bortenwirker.
  • Spittlertorzwinger
    Nun wird es romantisch. Wir befinden uns auf dem ältesten und malerischstem Teil der gesamten Befestigungsanlage mit doppelter Mauerführung und doppelter Turmreihe.
  • Unschlittplatz
    Dieser Platz hat viel zu erzählen. Vor über 35 Jahren besetzten hier die Altstadtfreunde eine Häuserzeile um sie vor dem Abriss zu bewahren. 1828 tauchte hier ein junger Mann auf, der später zum ungelösten Kriminalfall des 19. Jahrhunderts wurde.
  • Im Herzen der Stadt liegt der Hauptmarkt. Er spiegelt Nürnbergs reiche Geschichte wider: Bis 1349 befand sich hier das Judenviertel, später der "Grüne Markt". Die jährliche Heiltumsweisung und Ostermesse sowie Turniere und andere Volksbelustigungen wurden hier abgehalten. Hauptanziehungspunkte sind der "Schöne Brunnen" und die Frauenkirche mit dem "Männleinlaufen".
Tiergärtnertorplatz

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